Nostalgisch von Park zu Park

Unterwegs zwischen Kromlauer und Muskauer Park

Im Jahre 1895 als „Gräflich von Arnimsche Kleinbahn“ gegründet, hatte die Waldeisenbahn Muskau im Laufe ihrer Geschichte einen maßgeblichen Einfluss auf die industrielle Entwicklung im Gebiet des Muskauer Faltenbogens. Über 90 Jahre war die Schmalspurbahn mit einer Spurweite von nur 600 mm unentbehrlich für den Transport von Rohstoffen und Industrieprodukten. Auf einem Netz von rund 80 km Streckenlänge verband sie Industriebetriebe der Region mit Ton-, Braunkohle – und Kiesgruben.

Heute zählt die Waldeisenbahn als Museumsbahn zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen in der Lausitz. Auf dem teilweise wiederaufgebauten Streckennetz findet nun zwischen Weißwasser und den einzigartigen Landschaftsparks in Kromlau und Bad Muskau fahrplanmäßiger Betrieb statt.

Fürst-Pückler-Park (Bad Muskau)

Ein Gartenkunstwerk von Weltrang erwartet Sie in Bad Muskau. Der von Hermann Fürst von Pückler-Muskau ab 1815 angelegte Landschaftspark gehört seit 2004 zu den UNESCO-Welterbestätten. Der Wiederaufbau des Schlosses und die Restaurierung zahlreicher historischer Gebäude seit den 90er Jahren gaben dem Park das einstige Aussehen zurück. Die beiden wieder aufgebauten Brücken über die Neiße, Doppelbrücke und Englische Brücke, vereinen die beiden Parkteile auf deutscher und polnischer Seite zu einer Gesamtanlage von etwa 720 Hektar.

Nähere Informationen unter www.muskauer-park.de.

Rhododendronpark (Kromlau)

Unmittelbar am Endpunkt der Waldeisenbahn gelangen Sie in den ca. 200 Hektar großen Landschaftspark, der durch ausgedehnte Rhododendron- und Azaleenpflanzungen geprägt ist. Historische Bauwerke, wie die Rakotzbrücke, das Kavaliershaus oder das Gutsschloss, geben der im 19. Jahrhundert von Gutsbesitzer Hermann Rötschke geschaffenen Parkanlage ihren besonderen Reiz.

Nähere Informationen unter www.kromlau-online.de.