Vereinsausflug in den Spreewald

5. und 6. März 2011
Gruppenfoto vor der Pension Lehnigksberg

Gruppenfoto vor der Pension “Lehnigksberg” in Lübben. Direkt am Gasthof führt die Trasse der 1970 stillgelegten Spreewaldbahn vorbei, die dort als Rad- und Wanderweg genutzt wird.

Wanderung auf der Bahntrasse nach Lübben Ost

Sa, 5.3.: Wanderung auf der Bahntrasse nach Lübben Ost, wo der Bus wartete. In diesem Abschnitt wird der alte Bahndamm vom Europawanderweg E10 genutzt.

Lokeinsatzstelle Straupitz

Noch ruht die ehemalige Lokeinsatzstelle Straupitz im Dornröschenschlaf. Eintreffende Züge aus Goyatz hatten einst diese Perspektive.

Holländerwindmühle in Straupitz

In Straupitz steht auch diese tadellos restaurierte Holländerwindmühle. Das technische Denkmal ist eine kombinierte Mahl-, Öl- und Sägemühle.

Straupitz: Horizontalgatter in der Sägemühle

Das Horizontalgatter in der Sägemühle (Baujahr ca. 1900) lässt sich windunabhängig per E-Motor antreiben.

Straupitz: Führung in der Ölmühle

In der Ölmühle wird zu Schauzwecken traditionell Leinöl gewonnen und im museumseigenen Laden verkauft. Leider konnten wir die Fertigung, da außerhalb der Saison, nicht in Aktion sehen.

Straupitz: Mahlstein und Mahlstuhl in der Kornmühle

Die Kornmühle kann sowohl per Windkraft als auch elektrisch betrieben werden und verfügt über einen Mahlgang mit Mühlstein, aber auch sogenannte Walzenstühle.

Straupitz: Fahrzeuge der IG Spreewaldbahn

Auf dem Bahnhofsgelände von Straupitz hat die „IG Spreewaldbahn“ geborgene Fahrzeuge zusammengetragen und ca. 40 Meter Gleis verlegt. Infotafeln runden die Außenausstellung ab.

Der ehemalige Bahnhof Goyatz

In Goyatz besaß die Spreewaldbahn einen Anschluss an den Umschlaghafen am Schwielochsee. Wegen Unrentabilität wurde das Anschlussgleis 1924 stilgelegt und später abgebaut.

Goyatz: Dampfmaschinenmuseum von Heinz Lange

Im Wiesengrund in Goyatz kann jeder Interessierte die Dampfmaschinensammlung von Heinz Lange besichtigen. Gleich an der Einfahrt steht diese 60 PS-Dampfmaschine der Fa. Esterer/Altötting aus dem Jahr 1939.

Goyatz: Dampfmaschinenmuseum von Heinz Lange

Viele der Maschinen lassen sich mit Druckluft statt Dampf antreiben, um zumindest einen Eindruck der ursprünglichen Kraftentfaltung zu vermitteln, wie bei dieser Einzylinder-Dampfmaschine der Fa. Pauksch aus Landsberg an der Warthe.

Goyatz: Dampfmaschinenmuseum von Heinz Lange

Größtes Exponat ist eine 2-Zylinder Verbund-Dampfmaschine der Ludwigshafener Maschinenfabrik “Gebrüder Sulzer AG” (Baujahr 1930) in Kombination mit einem Generator der Siemens-Schuckert-Werke.

Gruppenfoto auf der Spreebrücke in Lübben

So, 6.3.: Gruppenfoto auf der Spreebrücke der Spreewaldbahn in Lübben am Lehnigksberg gegenüber des gleichnamigen Gasthofes. Die Brücke ist heute Teil des Europawanderweges E10.

Lübben: Private Sammlung von Günter Werner

Lübben hat auch für den Motorenliebhaber etwas zu bieten, nämlich die private Sammlung von Günter Werner. Zu den Exponaten zählen u.a. diese Antriebsmaschinen für die Landwirtschaft.

Lübben: Private Sammlung von Günter Werner

Überhaupt dreht sich bei Günter Werner alles um Motoren.

Bei Günter Werner in Lübben

Zu seinen Ausstellungsstücken konnte Hr. Werner viele interessante Geschichten erzählen.

Hanomag Ackerschlepper

Diesen Hanomag Ackerschlepper durften einige Glückliche sogar selbst fahren.

Sammlung von Günter Werner

Die Sammlung umfasst noch weitere Traktoren.

Sammlung von Günter Werner

Selbst Motorräder sind zu finden.

Chandler Standard Six, Baujahr 1928

Hier ein bestens restaurierter „Chandler Standard Six“, Baujahr 1928

Gruppenfoto vor Chandler Standard Six

Noch einmal ein Gruppenfoto

Bismarckturm bei Burg

Bei Burg führte die Trasse der Spreewaldbahn am Bismarckturm vorbei. Heute kann man auf dem alten Bahndamm radeln.

Spreewaldbahnhof Burg

Im ehemaligen Bahnhof Burg, dessen Empfangsgebäude heute ein Gasthaus mit Pension ist, hat Bäcker und Gastwirt Werner Motzek etliche Fahrzeugen der Spreewaldbahn zusammengetragen.

Abschied nehmen

Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen, aber die meisten werden sich in den kommenden Wochen recht bald wiedersehen.

Fotos: F. Birkmann, B. Krasel, B. Rosenfeld, U. Tischer

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