Die Strecke 1
1976 und 2007
Durch den Bau eines neuen Grenzüberganges nach Polen in Krauschwitz weicht die alte Waldbahntrasse 1 entlang der Rothenburger Straße dem neuen Grenzzubringer. Der Rückbau der Waldbahngleise erfolgte bereits 1976. Die Trassenführung war aber auch nach 21 Jahren noch gut erkennbar.
Im August 2007 führten wir mit unserer Jugendgruppe die letzte Erkundungs- und Fototour an der “Alten Rothenburger” durch. Gleichzeitig ein guter Anlass in unseren verstaubten Fotokisten zu stöbern…
 |
 |
Vereinsmitglied Martin Schmidt bei Grabungsarbeiten am alten Bahndamm Strecke 1 am 2. August 2007
|
 |
 |
Die Jugendgruppe im Fachgespräch
|
 |
 |
Nach 110 Jahren freigelegt – Kilometerstein 4,0 aus der Gründerzeit der Gräflich von Arnimschen Kleinbahn Muskau.
Die Kilometerangabe ist gerechnet vom alten Betriebshof in der Papierfabrik Muskau. Mit der Neustruktur der Waldbahnstrecken erfolgte in diesem Bereich eine neue Kilometerangabe und der Einbau neuer (kleinerer) Granitkilometersteine.
|
 |
 |
Aus dem km 4 der Gründerzeit wurde km 1,9 der Strecke 1.
Im Juli 1976 ist das alles Geschichte – der Rückbau der Strecke 1 ist in vollem Gange.
|
 |
 |
Im Sommer 1976 ist ein Teil des Fahrpersonals (u.a. die Lokführer Günter Schlammer, Artur Balko und Rangierer Klaus Robel) beim Gleisrückbau anzutreffen.
|
 |
 |
Rothenburger Straße 2007:
Links verlief die Strecke 1 und rechts zweigte die Strecke 2 in Richtung Neudorf ab
|
 |
 |
Gleiche Stelle im Juli 1976:
Der Abzweig Strecke 2 bestand die letzten Jahre nur noch als Abstellgleis für 4 Wagen (Kohle- und Düngerumschlag für Sagar)
|
 |
 |
Brigadewagen sind auch 1976 die Universalfahrzeuge auf der Waldbahn
|
 |
 |
km 1,7 mit Blickrichtung nach Süden (7. März 2007)
|
 |
 |
km 1,0 (2007)
|
 |
 |
km 1,0 am 22. Juli 1976:
ADK “kämpft” gegen Waldbahngleis
|
 |
 |
S-Bogen bei km 1,2:
Das Kleinbahngleis wechselte hier von der rechten auf die linke Seite der Rothenburger Straße. Auf beiden Seiten der Strecke ist die “Schwarze Hölle”, das Braunkohletiefbaugebiet südlich der Ziegelei “Theresia”.
|
 |
 |
Sommer 1976:
Die Strecke 1 wird jeden Tag kürzer
|
 |
 |
Steigung bei km 0,9 am 2. August 2007 (Blick in Richtung Norden), die Gleistrasse verlief links.
Am Beginn der Steigung lagen je zwei Links- und Rechtsweichen für die Anschlussgleise der Keulahütte Krauschwitz und der Ziegelei Theresia.
|
Text: Andreas und Olaf Urban (WEM e.V.)
Fotos: Olaf Urban